Haniel Stiftung

©Haniel Stiftung

Verleihung des Commitment Award 2019 der Willy Brandt School of Public Policy

11.07.2019

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen des Commitment Award 2019 der Willy Brandt School of Public Policy! Dieser Preis wird jedes Jahr an Student*innen der Willy Brandt School verliehen, die sich für nachhaltige und soziale Initiativen einsetzen und bietet für diese eine Anschubfinanzierung. Der dritte Platz geht dieses Jahr an das Projekt "Edu Sex" von Tamara Puerto aus Kolumbien; den zweiten Platz belegt die Ecuadorianerin Vanessa Hernández Zambrano mit "Tierra verde" und den ersten Platz kann das Duo Ni Otto Dodoo und Anthony Dogbedeo aus Ghana mit "Knowledge is power: The reading hub" für sich verzeichnen. Ihr Projekt bietet Schüler*innen eine Plattform, die sich zum Ziel gesetzt hat, ihr Interesse fürs Lesen und für Allgemeinbildung zu stärken und aufrechterhalten, ihre mathematischen Fähigkeiten zu verbessern und ihnen eine Stütze bei ihren Hausaufgaben zu sein. Das Projekt soll außerdem sozialen Missständen etwas entgegensetzen. In einem Videobeitrag des MDR lernen Sie die Erstplatzierten und ihr Projekt näher kennen. Die Haniel Stiftung fördert die Brandt School seit ihrer Gründung unter anderem mit der Startfinanzierung von strategisch wichtigen Professuren. 

©Franz Haniel & Cie. GmbH

Konsumieren und gleichzeitig die Welt verbessern

05.07.2019

Im aktuellen Haniel Magazin enkelfähig spricht Iris Braun, Gründerin des Sozialunternehmens share, über die soziale Dimension des unternehmerischen Handelns. Sie wurde gemeinsam von der Haniel Stiftung und der Deutschen Studienstiftung gefördert und studierte innerhalb des MyCloy Academic Scholarship Programs an der Harvard University. Ihr Anliegen ist es, mit ihrem Produkt- und Verkaufskonzept ein nachhaltigeres Wirtschaften und dadurch soziale Gerechtigkeit zu ermöglichen. Im folgenden Artikel lernen Sie Iris Braun und Ihr Unternehmen näher kennen.

 

 

©Haniel Stiftung

Der Abschied "unserer" Duisburger Teach First Deutschland Fellows

03.07.2019

So schnell gehen zwei Jahre vorbei! Ein herzliches Dankeschön an „unsere“ Duisburger Teach First Deutschland Fellows für euren Einsatz für gerechte Bildungschancen in Duisburg. Der Einsatz der Fünf war eingebettet in die Aktivitäten unseres Collective-Impact Projektes „Bildung als Chance“ in Duisburg, in dem wir zeigen, dass wir gemeinsam mehr erreichen als allein.

© Haniel Stiftung
Bildungschancen

Alles Gute für die Zukunft!

25.06.2019

Herzlichen Glückwunsch an die Absolvent*innen des Aletta Haniel Programms. Der 8. Jahrgang wurde am 25. Juni in den Räumlichkeiten des Haniel Unternehmens verabschiedet. Die meisten Teilnehmer*innen haben Dank des Programms den Sprung auf die nächsthöhere Schulstufe oder in eine Ausbildung geschafft. Zwei eigens dafür eingestellte pädagogische Fachkräfte unterstützen die Schüler*innen beispielsweise bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Das Aletta Haniel Programm ist ein Kooperationsprojekt, das von der Haniel Stiftung gefördert, vom Kommunalen Integrationszentrum Duisburg koordiniert und in der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg-Ruhrort durchgeführt wird.

©Jan-Philipp Burmann

Digitaler Wandel in sozialen Organisationen

24.06.2019

Kaum ein anderes Thema polarisiert im dritten Sektor aktuell so stark wie das der Digitalisierung. Einerseits findet sich Angst vor der Verdrängung direkter Kommunikation und der Schwächung menschlicher Beziehungen. Andererseits besteht die Hoffnung, mit digitalen Projekten endlich den ganz großen Hebel für echten Impact und unbegrenzte Skalierungsmöglichkeiten aufgetan zu haben. Kein Wunder, dass die Digitalisierung bei Debatten im sozialen Sektor einen immer größeren Raum einnimmt und dort auf große Resonanz triff. Die im Frühjahr 2017 gestartete erste Studie der Digitize Non-Profit Initiative (Stiftung WHU, Haniel Stiftung, ZiviZ, Capgemini und fibonacci & friends) „Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen“ war ein grundlegender Schritt zur Analyse und Vermessung des Status quo. Nun liegt die neue, zweite Studie „Lernen. Verstehen. Vernetzen.“ vor.

Dr. Peter Kreutter, Direktor der Stiftung WHU und einer der drei Autoren, erläutert: „Es war unser Bestreben, stärker als in der ersten Studie einen umfassenderen Einblick in konkrete Praxisbeispiele und Umsetzungserfahrungen bei Digitalisierungsprojekten zu geben. Weiterhin war es uns wichtig, der Frage nachzugehen, wie gerade etablierte Organisationen den digitalen Wandel adressieren und erfolgreich bewältigen können.“ Die vorgestellten Beispiele kommen u.a. von apeiros, Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutscher Caritasverband, DRK-Wohlfahrt, Landessportbund Niedersachsen, Stiftung Haus der kleinen Forscher und Teach First. Dr. Andreas Stiehler (Lead-Analyst und Autor der Studie, fibonacci & friends) betont, dass es kein Drehbuch gibt, nach dem sich der digitale Wandel gestalten lässt. Die Erfahrungen der Interviewpartner ließen sich jedoch in drei Leitsätze als Orientierungshilfe für digitale Initiativen zusammenfassen: „(I) Digitalisierung ist ein Lernprozess. (II) das Verständnis der eigenen Organisation essenziell. (III) Das Miteinander ist entscheidend: Digitalisierung baut auf Vernetzung!“

Die PDF-Version von „Lernen. Verstehen. Vernetzen. Perspektiven des digitalen Wandels in etablierten sozialen Organisationen“ kann hier heruntergeladen werden. Für weitere Informationen und Fragen steht Dr. Peter Kreutter gerne zur Verfügung.