© Alexander Muchnik
Unternehmensgründung von Migrantinnen und Migranten

„Wir sind Überlebenskämpfer“

Die Forschung über Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund hat Hochkonjunktur. Deshalb haben wir die, um die es geht, an einen Tisch geholt, um diese Forschungsergebnisse sowie Motivation und Hürden im Gründungsprozess zu diskutieren. Fatima Caliskan, Yasemin Sahin und Murat Vural über die Frage: Warum und wie gründen Migrantinnen und Migranten?

Katholische Grundschule Henriettenstraße
© Julia Holzapfel
Duisburg-Marxloh

Wo Schule zu Heimat wird

Geschichten aus Duisburg-Marxloh handeln fast immer von Gewalt, Müll und Trostlosigkeit. Dabei gibt es Orte in dem Stadtteil, die von gegenseitigem Respekt der Kulturen und Ideen für das zukünftige Miteinander geprägt sind. Zu Besuch in der Katholischen Grundschule Henriettenstraße.

Eine Gruppe von Schülern zeigen Programme der Haniel Stiftung in die Kamera
© Alexander Muchnik
Bildungschancen

In Duisburg wird gefördert

Herkunft bestimmt über Zukunft. Das trifft in Deutschland vor allem auf Schülerinnen und Schüler zu. Kinder aus sozial schwachen Umfeldern sind im deutschen Schulsystem benachteiligt. In Städten wie Duisburg, wo das soziale Gefälle groß ist und die Schulabbrecherquote über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, setzt sich die Haniel Stiftung gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dafür ein, Nachteile auszugleichen und Chancen zu schaffen.

© Haniel
Mit Weitsicht handeln

Stifterunternehmen

Vorausschauend handeln – auch unter sozialen Gesichtspunkten. Diesen Leitgedanken verfolgte bereits der Enkel des Firmengründers Franz Haniel mit sich, mit dem Ziel den Wert des Unternehmens zu steigern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Eine Schülerin mit Kopftuch unterhält sich mit einem Schüler, der einen Hut trägt
© Alexander Muchnik
Drei Initiativen, ein Ziel

Kooperationsprojekt Bildung als Chance

Gemeinsam fördern für eine berufliche Zukunft: Daran arbeitet die Haniel Stiftung in Duisburg zusammen mit drei Sozialunternehmen, die sich für bildungsbenachteiligte Kinder engagieren.

Die Patroninnen des Aletta Haniel Programms
© Anna-Lena Winkler
Motiviert ins Berufsleben

Aletta Haniel Programm

Das Aletta Haniel Programm bietet Schüler*innen ab der 8. Klasse Unterstützung in ihrem Wunsch nach einem guten Schulabschluss und einer positiven Zukunftsperspektive. Dabei stehen die individuellen Fähigkeiten jeder*s Einzelnen im Vordergrund. Zwei eigens dafür eingestellte pädagogische Fachkräfte suchen gemeinsam mit den Schüler*innen nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen und erleichtern ihnen damit den Übergang von der Schule in den Beruf. Auch Dilara Cengiz war eine Aletta-Schülerin und konnte als Teilnehmerin des Programms einen Ausbildungsplatz bei DPD GeoPost in Duisburg finden.