Bildungschancen

In Deutschland bestimmt die familiäre Herkunft den Bildungsweg eines Kindes. Mit dem Schwerpunkt "Bildungschancen schaffen und Integration gestalten" setzen wir uns für Kinder und Jugendliche mit schweren Startbedingungen ein.

© Sven Lorenz
BILDUNG ALS CHANCE

Wie Kommune und Stiftung zusammenarbeiten können

Auf dem Treffen des Stiftungsnetzwerkes Ruhr in Duisburg-Marxloh wurde am 12.07.2018 das Kooperationsprojekt „Bildung als Chance“ vorgestellt. Dabei stand die Frage im Fokus, wie Stiftungen und Kommunen zusammenarbeiten können. Anna-Lena Winkler von der Haniel Stiftung sprach darüber mit Klaus Peter Müller, dem Leiter des Bildungsbüros Duisburgs.

© Martin Prenzing
BILDUNG ALS CHANCE

5 Fragen an…Martin Prenzing.

Martin ist für das Chancenwerk an der Gustav-Stresemann-Realschule in Duisburg-Beeck tätig. Als Schulkoordinator organisiert er die Lernförderung, die zweimal in der Woche dort stattfindet. In dem Format „5 Fragen an…“ erzählt er uns, wie er seine Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit einfließen lässt, um die Bildungschancen der Schüler*innen zu verbessern und was ihn mit „Bildung als Chance“ verbindet.

Katholische Grundschule Henriettenstraße
© Julia Holzapfel
Duisburg-Marxloh

Wo Schule zu Heimat wird

Geschichten aus Duisburg-Marxloh handeln fast immer von Gewalt, Müll und Trostlosigkeit. Dabei gibt es Orte in dem Stadtteil, die von gegenseitigem Respekt der Kulturen und Ideen für das zukünftige Miteinander geprägt sind. Zu Besuch in der Katholischen Grundschule Henriettenstraße.

Zeit die Teach First Fellow Charlotte Bongard da Silva.
©Charlotte Bongard da Silva
Bildung als Chance

5 Fragen an...Charlotte Bongard da Silva.

Donnerstag hat das neue Schuljahr und mit ihm Charlottes zweites Einsatzjahr als Teach First Deutschland-Fellow an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich begonnen. Als Fellow in Duisburg ist sie aktiv in das Kooperationsprojekt Bildung als Chance eingebunden. In unserem Format "5 Fragen an..." wollen wir wissen, was sie motiviert und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Hilal Dönmez
©Anke Jüntgen
Bildung als Chance

5 Fragen an...Hilal Dönmez.

Hilal ist Chancenwerk-Schulkoordinatorin an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg-Ruhrort. Die Lehramtsstudentin ist schon seit vielen Jahren Teil des Kooperationsprojekts "Bildung als Chance". In dem Format "5 Fragen an..." erzählt sie uns, warum Sie sich jeden Tag aufs Neue für Bildungsgerechtigkeit einsetzt.

Collective Impact in der Praxis – Gemeinsam Bildungschancen schaffen
© Haniel Stiftung
Collective Impact in der Praxis

Gemeinsam Bildungschancen schaffen

Kräfte bündeln im Kampf gegen Bildungsarmut: Dafür steht das Duisburger Collective-Impact-Projekt Bildung als Chance. Die Haniel Stiftung koordiniert die Zusammenarbeit mit drei Sozialunternehmen. Wie funktioniert ihre Kooperation in der Praxis? Ein Einblick in Bildern

Der 16-jährige Marvin mit seinem Chef in seinem Ausbildungsbetrieb
©Haniel Stiftung
Aletta Haniel Programm

"Ich möchte genau da arbeiten!"

Als einer der ersten aus seiner Stufe kann der 16-jährige Marvin, Teilnehmer des Aletta Haniel Programms, seinen Ausbildungsvertrag als Einzelhandelskaufmann unterschreiben. Er setzte sich dabei gegen hundert andere Bewerber durch und beginnt im August seine Ausbildung beim Rewe Meyer in Duisburg-Meiderich.

Eine Gruppe von Schülern zeigen Programme der Haniel Stiftung in die Kamera
© Alexander Muchnik
Bildungschancen

In Duisburg wird gefördert

Herkunft bestimmt über Zukunft. Das trifft in Deutschland vor allem auf Schülerinnen und Schüler zu. Kinder aus sozial schwachen Umfeldern sind im deutschen Schulsystem benachteiligt. In Städten wie Duisburg, wo das soziale Gefälle groß ist und die Schulabbrecherquote über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, setzt sich die Haniel Stiftung gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dafür ein, Nachteile auszugleichen und Chancen zu schaffen.

Severin Thoma übt lesen und schreiben mit zwei Schülern
© Alexander Muchnik
Bildung als Chance

Schülern Helfen – Chancen geben

Maria, Vasile und Vanessa haben sich heute das F vorgeknöpft. Langsam malen sie den Buchstaben auf ihre Blätter. Marga liest stattdessen lieber vor: »H … ha … aus … Haus.« »Prima, Marga«, sagt Severin Thoma, »jetzt musst du noch ein wenig schreiben, okay?« Die Elfjährige seufzt, nickt und schnappt sich den Stift.