Bildungschancen

In Deutschland bestimmt die familiäre Herkunft den Bildungsweg eines Kindes. Mit dem Schwerpunkt "Bildungschancen schaffen und Integration gestalten" setzen wir uns für Kinder und Jugendliche mit schweren Startbedingungen ein.

© Aletta Haniel Programm
Bildungschancen

Die Antwort des Aletta Haniel Programms auf die Corona-Pandemie

Mit viel Umgestaltung und Willenskraft fand am 15.06.2020 die interne kleine Abschlussveranstaltung im Rahmen des Aletta Haniel Programms an der gleichnamigen Gesamtschule statt. Somit konnten 30 Jugendliche der 9. Generation erfolgreich das Programm absolvieren. In diesem herausfordernden Jahr konnten wir trotz Corona sehr gute Ergebnisse erzielen.

© Aletta Haniel Programm
Bildungschancen

5 FRAGEN AN...AZIZ UND LAURA

Aziz (16) und Laura (17), beide aus Duisburg-Laar, sind Schüler*innen der 10. Klasse der Aletta Haniel Gesamtschule in Duisburg-Ruhrort und seit zwei bzw. drei Jahren Teilnehmer*innen im gleichnamigen Aletta Haniel Programm. Das Programm mit dem Ziel, Schüler*innen auf ihrem Weg zum Schulabschluss und ins Berufsleben zu unterstützen, wurde von der Haniel Stiftung zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Duisburg und der Aletta Haniel Gesamtschule ins Leben gerufen. In dem Format „5 Fragen an…“ erzählen uns Aziz und Laura, wie sie die Corona-Pandemie erleben, wie die Abschlussprüfungen für sie waren und wie ihnen das Aletta Haniel Programm in dieser Zeit hilft.

Bei einer Berufsorientierungsmesse konnten Schüler*innen der Aletta-Haniel- Gesamtschule auf Tuchfühlung mit potenziellen Arbeitgeber*innen gehen.
© Alexander Muchnik
Berufs­orientierung und Digitalisierung

Gut gerüstet für die Jobs der Zukunft

Die Arbeitswelt verändert sich: Berufsbilder wandeln sich, neue Berufe entstehen, bisher bekannte Berufe verschwinden. Um Kinder und Jugendliche fit für diesen Arbeitsmarkt der Zukunft zu machen, muss sich die Berufsorientierung in Deutschland anpassen. Einzelne Akteure versuchen, die Veränderung mitzugestalten.

(c) Teach First Deutschland
Bildungschancen

So arbeiten Teach First Deutschland Fellows während der Corona-Krise

Für die Teach First Deutschland Fellows aus unserem Duisburger „Bildung als Chance“-Netzwerk ist die aktuelle Situation, wie für uns alle, außergewöhnlich: ihre Einsatzschulen sind geschlossen – die große Herausforderung ist es nun, trotzdem mit den Schülerinnen und Schülern, denen es nicht selten an technischer Ausstattung, Hilfe aus dem sozialen Umfeld sowie einem ruhigen Lernbereich zuhause mangelt, in Kontakt zu bleiben, und sie „aus der Ferne“ bestmöglich zu unterstützen. Die Fellows Jasmin Friese, Leoni Böttcher und Leonie Achterhold berichten hier aus ihrem neuen Arbeitsalltag während der Corona-Krise.

(c) Haniel Stiftung
Bildungschancen

5 Fragen an... Ina Schuster.

Im Interview erzählt Teach First Deutschland Fellow Ina Schuster von ihrer Arbeit an der Gesamtschule Duisburg-Mitte, berichtet von ihrem Wander-Projekt mit Schüler*innen und erklärt, warum sie als ausgebildete Betriebswirtin lieber im Bildungssektor statt in der freien Wirtschaft tätig ist.

© Sven Lorenz
BILDUNG ALS CHANCE

Wie Kommune und Stiftung zusammenarbeiten können

Auf dem Treffen des Stiftungsnetzwerkes Ruhr in Duisburg-Marxloh wurde am 12.07.2018 das Kooperationsprojekt „Bildung als Chance“ vorgestellt. Dabei stand die Frage im Fokus, wie Stiftungen und Kommunen zusammenarbeiten können. Anna-Lena Winkler von der Haniel Stiftung sprach darüber mit Klaus Peter Müller, dem Leiter des Bildungsbüros Duisburgs.

© Martin Prenzing
BILDUNG ALS CHANCE

5 Fragen an…Martin Prenzing.

Martin ist für das Chancenwerk an der Gustav-Stresemann-Realschule in Duisburg-Beeck tätig. Als Schulkoordinator organisiert er die Lernförderung, die zweimal in der Woche dort stattfindet. In dem Format „5 Fragen an…“ erzählt er uns, wie er seine Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit einfließen lässt, um die Bildungschancen der Schüler*innen zu verbessern und was ihn mit „Bildung als Chance“ verbindet.

Katholische Grundschule Henriettenstraße
© Julia Holzapfel
Duisburg-Marxloh

Wo Schule zu Heimat wird

Geschichten aus Duisburg-Marxloh handeln fast immer von Gewalt, Müll und Trostlosigkeit. Dabei gibt es Orte in dem Stadtteil, die von gegenseitigem Respekt der Kulturen und Ideen für das zukünftige Miteinander geprägt sind. Zu Besuch in der Katholischen Grundschule Henriettenstraße.

Zeit die Teach First Fellow Charlotte Bongard da Silva.
©Charlotte Bongard da Silva
Bildung als Chance

5 Fragen an...Charlotte Bongard da Silva.

Donnerstag hat das neue Schuljahr und mit ihm Charlottes zweites Einsatzjahr als Teach First Deutschland-Fellow an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich begonnen. Als Fellow in Duisburg ist sie aktiv in das Kooperationsprojekt Bildung als Chance eingebunden. In unserem Format "5 Fragen an..." wollen wir wissen, was sie motiviert und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Hilal Dönmez
©Anke Jüntgen
Bildung als Chance

5 Fragen an...Hilal Dönmez.

Hilal ist Chancenwerk-Schulkoordinatorin an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg-Ruhrort. Die Lehramtsstudentin ist schon seit vielen Jahren Teil des Kooperationsprojekts "Bildung als Chance". In dem Format "5 Fragen an..." erzählt sie uns, warum Sie sich jeden Tag aufs Neue für Bildungsgerechtigkeit einsetzt.

Collective Impact in der Praxis – Gemeinsam Bildungschancen schaffen
© Haniel Stiftung
Collective Impact in der Praxis

Gemeinsam Bildungschancen schaffen

Kräfte bündeln im Kampf gegen Bildungsarmut: Dafür steht das Duisburger Collective-Impact-Projekt Bildung als Chance. Die Haniel Stiftung koordiniert die Zusammenarbeit mit drei Sozialunternehmen. Wie funktioniert ihre Kooperation in der Praxis? Ein Einblick in Bildern

Der 16-jährige Marvin mit seinem Chef in seinem Ausbildungsbetrieb
©Haniel Stiftung
Aletta Haniel Programm

"Ich möchte genau da arbeiten!"

Als einer der ersten aus seiner Stufe kann der 16-jährige Marvin, Teilnehmer des Aletta Haniel Programms, seinen Ausbildungsvertrag als Einzelhandelskaufmann unterschreiben. Er setzte sich dabei gegen hundert andere Bewerber durch und beginnt im August seine Ausbildung beim Rewe Meyer in Duisburg-Meiderich.

Eine Gruppe von Schülern zeigen Programme der Haniel Stiftung in die Kamera
© Alexander Muchnik
Bildungschancen

In Duisburg wird gefördert

Herkunft bestimmt über Zukunft. Das trifft in Deutschland vor allem auf Schülerinnen und Schüler zu. Kinder aus sozial schwachen Umfeldern sind im deutschen Schulsystem benachteiligt. In Städten wie Duisburg, wo das soziale Gefälle groß ist und die Schulabbrecherquote über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, setzt sich die Haniel Stiftung gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dafür ein, Nachteile auszugleichen und Chancen zu schaffen.

Severin Thoma übt lesen und schreiben mit zwei Schülern
© Alexander Muchnik
Bildung als Chance

Schülern Helfen – Chancen geben

Maria, Vasile und Vanessa haben sich heute das F vorgeknöpft. Langsam malen sie den Buchstaben auf ihre Blätter. Marga liest stattdessen lieber vor: »H … ha … aus … Haus.« »Prima, Marga«, sagt Severin Thoma, »jetzt musst du noch ein wenig schreiben, okay?« Die Elfjährige seufzt, nickt und schnappt sich den Stift.